Rucksack: Der Slim Mac von Bach

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Nicht umsonst steht mein Rucksack überhaupt im Mittelpunkt meines kleinen Blogs: Ein guter Rucksack ist der Grundstock einer guten Ausrüstung, hier ist alles drin, er ist immer dabei. Wer hier spart, der spart am falschen Ende und wer sich über den Rucksack zu wenig Gedanken macht, ist selber schuld.

Ein Rucksack muss nicht nur zu seinem Träger passen, sondern auch zu der Art seines Reisens. Es macht einen riesigen Unterschied, ob ich per Anhalter in Städten unterwegs bin oder zu Fuß in der Wildnis, ich bin gerade dabei, das zu realisieren. Für diese Einsicht habe ich sehr lange gebraucht, wohl, weil ich den Slim Mac 2, meinen Bruder Leichtfuß, so gern habe.

Den „Bachpacks“ von der irischen Firma Bach eilt ihr guter Ruf vorraus, wie ich finde, zu Recht. Mein Rucksack ist sieben Jahre alt und war in den letzten Jahren auf vier Kontinenten unterwegs, in diversen Flugzeugen, Bussen, Autos, Lastwägen und Booten und auch viele Kilometer einfach auf meinem Rücken.

Seit Jahren freue ich mich beim Packen auf den Moment, in dem ich eine Schnalle nach der anderen festzurre und mir den Rucksack Gurt für Gurt anschnalle. Alles funktioniert einfach, macht einen superstabilen Eindruck und sitzt dann schlussendlich fest auf meinem Rücken. Der Bachpack passt mir so gut, dass ich mir mit dem vollgepackten Rucksack fast stärker vorkomme als ohne.

Gerade, wenn ich etwas mehr Ausrüstung brauche und sie womöglich auch wirklich mal für längere Zeit auf dem Rücken trage, ist der Slim Mac einfach perfekt. Bach verwendet wirklich tolle Materialien, so dass ich zuversichtlich bin, dass Bruder Leichtfuß auch die nächsten Jahre ein zuverlässiger Freund bleibt.

Auf anderen Reisen verkehrt sich dieser Vorteil leider in ein Nachteil: Mit seinen 70 Litern Volumen ist der Slim Mac wirklich sehr groß und wegen des hervorragenden Tragesystems leider für meinen Geschmack auch relativ schwer. Das wird dann wichtig, wenn meine eigentliche Ausrüstung nicht mehr als zehn Kilo wiegt und ich gar nicht so ein Schwerlasttragesystem brauche.

Das ist vor allem dann der Fall, wenn ich ohne Zelt und Isomatte reise und womöglich nicht einmal einen Schlafsack brauche. Dann macht das Gewicht meines leeren Rucksacks (immerhin 3100 Gramm) ein Viertel meiner gesamten Ausrüstung aus – was ich ein bisschen unverhältnismäßig finde. Außerdem verleiten große Rucksäcke auch dazu, zu viel Kram einzupacken, was ich ja generell unbedingt vermeiden will.

Deshalb werde ich mich in Zukunft nach einem neuen Rucksack umschauen, der meinen Alten auf keinen Fall ersetzen soll, sondern vor allem meine Auswahl bei verschiedenen Reisen und Ausflügen ergänzen. Ich suche also nach einem langlebigen, robusten Rucksack in der Klasse 40 bis 50 Liter. Hat jemand Erfahrungen mit so einem Rucksack gemacht oder kann mir einen empfehlen?

Rucksack Bach Slim Mac

Mein Fazit: Der Bach Slim Mac ist ein unzerstörbarer Rucksack für das ganz große Abenteuer. Mit seinem riesigen Fassungsvermögen und dem passenden Tragesystem lassen sich auch sehr große Lasten über längere Zeit rückenschonend tragen. Riesiger Vorteil von Bach: Man kauft hier echte Qualität – der Kauf ist „was für’s Leben“!

Hier kannst du den Slim Mac kaufen!

2 KOMMENTARE

  1. Also ich hab seit Jahren einen 50Liter-McKinley-Rucksack (Modell weiß ich leider nicht, ist schon uralt). Mehr brauch ich nicht fürs Backpacking. Im letzten Thailand-Urlaub (3 Wochen) war er 7,2 kg schwer. Das ist dann schon ein ganz anderes Tragegefühl, eher so mal schnell über die Schulter werfen. Der Rucksack hat kein Tragesystem oder Gestänge oder so, braucht man auch nicht, wenn er so leicht ist und besser falten kann man ihn auch.

    Was mir aber am allermeisten Spaß macht ist meine Reisehängematte (so was in der Art: http://www.ebay.de/itm/WETTERFESTE-HANGEMATTE-STRAPAZIERFAHIG-REISE-GARTEN-/140407294224?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item20b0ed4910).

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