Zelt: Gossamer von Jack Wolfskin
Ich liebe das Gefühl auf Reisen unterwegs für einige Zeit vollkommen autark zu sein. In unseren Breiten ist dafür ein gutes Zelt unverzichtbar. Da ich sehr gerne allein unterwegs bin und meinen ganzen Kram trage, kommt eigentlich nur ein Ein-Mann-Zelt in Frage.
Seit gut einem Jahr benutze ich das Gossamer von Jack Wolfskin. Das Zelt ist relativ leicht (1,5 Kilo) und klein im Packmaß, wobei ich es manchmal auch auspacke und Zeltplane und Stangen getrennt voneinander im Rucksack aufbewahre, um Platz zu sparen.
Großer Vorteil ist, dass das Gossamer trotz des geringen Gewichts ein Doppelwandzelt ist, was vor lästigem Schwitzwasser im Zelt schützt. Viele Zelte sind in Neonfarben gehalten, was die Bergrettung vereinfacht, allerdings auch das Entdeckungsrisiko beim Wildcampen immens steigert. Deshalb freue ich mich beim meinem Biwakzelt darüber, dass es dunkelgrün und schwarz ist.
Außerdem ist es extrem flach (höchstens 75cm, drinnen kann ich wirklich nur liegen), so dass es schon in höherem Gras gut zu verstecken ist. Mit der Kehrseite muss man sich bei so winzigen Fliegengewichten wohl einfach abfinden: Im Zelt selber ist es tierisch eng, ich muss meinen Rucksack zum Schlafen entweder draußen lassen oder aber ihn auspacken und den Inhalt gleichmäßig im Zelt verteilen, damit Platz für mich bleibt.
Ein cooles Extra: Wenn es draußen warm und trocken ist, kann man das Außenzelt hochrollen und schläft dann nur noch durch ein Moskitonetz von den Sternen getrennt. Großen Einfluss auf meine Kaufentscheidung hatte wie so oft der Preis: Das Gossamer ist eines der ungewohnten Schnäppchen bei Jack Wolfskin und für unter hundert Euro zu haben.
Weitere Einmannzelte im Test: Das Enduro Ultralight von McKinley und das MSR Hubba.












