#diyraftadventure – Kon Tiki auf thailändisch

Marco von life-is-a-trip.com will mit zwei weiteren Wahnsinnigen ein Floß bauen und damit die Küste Thailands beschippern.

0
#diyraftadventure Marco lifeisatrip
Foto: Screenshot/Youtube

Thor Heyerdahl gehört zu meinen großen Idolen. Der Norweger überquerte 1947 den Pazifik von Lima aus mit einem Floß aus Basalt und bewies damit, dass die Besiedlung Polynesiens theoretisch von Südamerika aus erfolgt sein könnte. Die Floßidee geistert schon seit meiner Kindheit in mir herum, geriet aber in den letzten Jahren über meinen Träumereien von einem eigenen Segelboot etwas in Vergessenheit.


Seit knapp zwei Wochen geht mir das selbstgebaute Holzfloß jetzt plötzlich gar nicht mehr aus dem Kopf. Schuld daran ist mein Abenteurer-Kumpel Marco. Marco bloggt auf life-is-a-drinktrip.com und ist gerade in Thailand unterwegs, hat mit John und Gui zwei Leute um sich, die offensichtlich genaus so verrückt sind wie er und ich – und die drei Jungs packen es jetzt an: Ein Floß wird gebaut – und damit wird Thailand unsicher gemacht!

#diyraftadventure wahnsinnige

Dass so ein Projekt nicht ganz so einfach ist, wie es sich anhört, kann man sich irgendwie denken. Material muss besorgt werden, das Floß muss gebaut werden und Routen müssen ausgekundschaftet werden. Den ursprünglichen Plan, den Ping River herunterzuschippern, haben die drei Abenteurer recht schnell begraben. Zwischendurch waren sie schon kurz davor, aufzugeben:

#diyraftventure hat sich damit fürs Erste erledigt. Besonders, seit wir gesehen haben, dass selbst der vermeintliche See Doi Tao, in unserer Vorstellung und auch auf Google Maps ein beeindruckendes Gewässer, momentan nicht viel mehr ist als ein Rinnsal.

Marco letzte Woche auf life-is-a-trip.com

Als ich das las, war ich ziemlich enttäuscht. Umso größer war die Freude eben bei mir, als ich dieses neue Video von Marco bei Youtube entdeckte:

Sie machen es also doch! Nur wird aus ihrem Flusstrip ein Törn auf dem offenen Meer – was durchaus Sinn ergibt: Hier gibt es schließlich keine Staustufen, keine Schleusen und dafür immer genug Wasser.

Am liebsten wäre ich gerade mit den drei Wahnsinnigen am thailändischen Strand. Leider wird nichts davon, und so überlege ich mir, ob ich nicht ein Parallelprojekt hier an der anderen Seite der Welt in Norwegen aufziehe. Die norwegischen Fjorde und Inseln müssten sich doch ganz gut für so etwas eignen…

Planung #diyraftadventure

Bei Marco und seinen Kumpels ist die Idee gerade, sich mit Paddeln fortzubewegen. Schließlich müssen sie ja auf See auf die Flussströmung verzichten. Ich hätte ja Lust, ganz Kon-Tiki-mäßig einen Mast und ein Segel auf mein Floß zu setzen. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, wie man das stabil genug und halbwegs kenter-sicher hinbekäme.

Hat jemand Ideen oder Erfahrungen mit so etwas? Oder hat jemand Bock, mir bei einem solchen Projekt mit anzupacken? Meldet euch in den Kommentaren – dann sind wir vielleicht schon bald auf Thor Heyerdahls Spuren an der norwegischen Küste unterwegs…

Nachtrag: Die Jungs waren nicht soo erfolgreich, leider. Aber was draus lernen können wir auf jeden Fall:

Gefällt dir, was du hier findest?

Folge mir doch auf Facebook, Twitter oder Instagram und abonniere meinen Newsletter:

Trage jetzt deine Mailadresse hier ein:

* – Alle Fotos in diesem Beitrag kommen von Marco!

Hinterlasse eine Antwort

Please enter your comment!

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ist in Ordnung!

Please enter your name here