Endlich Frühling: Zeit für Abenteuer um die Ecke

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Sehr langsam, aber sicher, setzt sich auch hier in Norddeutschland der Frühling durch. So kann es wieder zu kleinen, spontanen Ausflügen um die Ecke kommen. Genau so ein klassisches Bruder-Leichtfuß-Mini-Abenteuer ereignete sich in der vergangenen Woche.

Anfangs der Woche hatte ich mir noch für insgesamt 45 Euro ein Fahrrad, und damit eines der Low-Budget-Verkehrsmittel überhaupt, zusammengebastelt. Kurz darauf stiegen die Temperaturen und passenderweise ergaben sich ein paar Lücken in meinem Terminkalender.

Also lud ich mir kurzerhand mein Zelt auf den nagelneuen Gepäckträger und machte mich auf den Weg in Richtung Hamburger Nordosten. Erst immer an der Alster entlang, dann ging es durch die Naturschutzgebiete an der Alster, durch die Ammersbek-Niederung, durch den Hansdorfer und Duvenstedter Brook.

Danach stieß ich recht bald bei Bad Oldesloe auf die Trave, der ich an Lübeck vorbei bis zur Mündung in der Ostsee folgte (Leider gibt’s an der Trave keinen durchgehenden Wanderweg). Dort radelte ich noch ein Stück weiter bis nach Wismar, von wo aus mich die Bahn zurück nach Hamburg brachte. Somit habe ich meine ersten beiden Zelt-Übernachtungen in diesem Jahr endlich erledigt, mal wieder ein bisschen Zeit in der Natur verbracht, die Hamburger Umgebung besser kennen gelernt und auch endlich die Ostsee mal wieder gesehen. Keine schlechte Ausbeute für zwei Tage Frühling, oder?

Die Ostsee „anzubaden“ habe ich mich übrigens noch nicht getraut, dafür war es dann doch noch ein bisschen zu kalt. Dafür weckte der Blick auf die See sofort wieder Träume vom Segeln – vielleicht ja mal wieder in der dänischen Südsee? Ich werde demnächst wohl mal wieder bei hand-gegen-koje.de reinschauen!

Hier erstmal eine kleine Auswahl an Frühlingsbildern:

Am Duvenstedter Brook

Holstentor

Schwäne bei Dassow

Zeltplatz an der Travemündung

Ostsee

 

1 KOMMENTAR

  1. Gute Idee! Den Plan hab ich auch – endlich mal die Landschaft rund um Berlin erkunden. Mit dem Rad den Berliner Mauerweg abfahren wäre ein Anfang. Zelten wäre auch mal wieder eine Idee, hab ich ewig nicht mehr gemacht (zuletzt aufm Soutside Festival ;).
    Was ist das denn für ein Zelt was du da benutzt?

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