Brandungsaction statt Champanger auf Lanzarote

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Also war Lanzarote meine erste Station auf den Kanaren. Randy und ich hätten gerne auch vor La Graciosa geankert, doch der Wind wurde in den letzten Tagen zu stark, so dass Ankern unmöglich war und wir einfach einen schützenden Hafen aufsuchen mussten.

Es wurde Puerto Calero, ein ziemlich schlimmer Bonzenhafen. Randy zeigte mit dem Finger einmal in die Runde auf die umliegenden Boote und sagte nur: „Zehn Millionen, acht Millionen, zwanzig Millionen…“. Zum Glück gefiel ihm das genauso wenig wie mir.

Überhaupt stellen sich einige Gemeinsamkeiten zwischen mir und meinem Käpt’n heraus: Wir waren uns einig, dass die angebotenen Aktivitäten im Hafen nichts für uns sind: statt in ein schickes Restaurant zu gehen und Champanger zu trinken, wollten wir lieber sportlich unterwegs sein.

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Ich kannte ein wunderschönes, kleines Fischerdörfchen auf der anderen Seite Lanzarotes, das sich in den letzten Jahren dank einer wellenreichen Bucht und Sandstrand in den letzten Jahren zum Surferörtchen entwickelt hatte: Caleta de Famara.

Dort hatte ich vor einigen Jahren meine ersten Wellen geritten und es hatte mir außerordentlich gut gefallen. Eine kleine Ansammlung von weißen, schuhkartonförmigen Häusern, es gibt einen Supermarkt, drei Restaurants, fünf Surfschulen und den Strand. Vor jedem dieser Häuser steht hier entweder ein mit Surfbrettern beladener Van oder einfach ein Motorboot.

Opel Corsa: Käptn Randy aus den USA hat noch nie so ein kleines Auto gesehen
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Randy ist nicht nur Segler, sondern auch sonst für so ziemlich jeden Wassersport zu begeistern. So fliegt auf seinem Boot neben jeder Menge anderen Sportgeräten auch ein Kajak herum, auf dem er normalerweise in seiner Heimat auf den reißenden Flüssen der Rocky Mountains unterwegs ist.

Wir mieteten wir uns kurzerhand ein Auto, packten Randys Kajak in den Kofferraum und fuhren auf die andere Seite der Insel nach Caleta de Famara. Dort mietete ich mir ein Surfboard und wir erwischten dank abladigem Wind einen Tag mit perfekter Brandung. Mein alter Randy beeidruckte die lokalen Surfer, als er mit seinem Kajak die größten Wellen weit draußen abritt, es entstanden einige Fotos von ihm.

Währenddessen beeidruckte ich auf meinem Board zwar niemanden, dafür überraschte ich mich selber damit, dass ich noch in der Lage war, die ein oder andere Welle zu reiten. Schließlich liegen meine letzten Versuche in der Brandung schon über zwei Jahre zurück. Und damals ging in Ecuador mein Brett zu Bruch, noch bevor ich das erste Mal auf den Beinen war…

Nachdem wir uns ausgepowert hatten gingen Randy und ich doch noch in ein Restaurant: eines von den Dreien in Caleta de Famara servierte uns eine köstliche Lasange mit einem ebenso leckeren Bier. Kostenpunkt: Sieben Euro fünfzig pro Person. Dafür hätten wir im Yachthafen nicht einmal eine Vorspeise bekommen, und die hätte uns dort niemals so gut geschmeckt.

Die Bucht von Caleta de Famara
Die Bucht von Caleta de Famara

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