Roadtrip in Norwegen FAQ:
Die 11 meist gestellten Fragen und Antworten

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Roadtrip in Norwegen FAQ

Viele Nordfans träumen von einem Roadtrip in Norwegen. Kein Wunder, das Auto ist auf jeden Fall eine der besten Möglichkeiten, Norwegen zu erkunden: Viele der vielleicht schönsten Straßen der Welt verlaufen durch das Land, immer wieder gibt es spektakuläre Ausblicke über die Fjorde.

Gletscher, Wasserfälle, Wälder und steile Felswände sorgen für jede Menge Abwechslung und zwischendurch stößt man auf wunderschöne Städte und idyllische Fjord- und Bergdörfer mitten im Nirgendwo der norwegischen Natur.

Ich bekomme immer wieder Mails von Leuten, die gerade einen Roadtrip in Norwegen planen. Im Grunde sind es immer dieselben Fragen, die gestellt werden. Um mir in Zukunft die Antwort leichter zu machen, habe ich einfach mal die meist gestellten Fragen herausgesucht und hier beantwortet:

Wie finde ich die schönsten Straßen in Norwegen?

Roadtrip Norwegen schönste StreckenIm ganzen Land wirst du ganz von alleine immer wieder auf Strecken unterwegs sein, die durch eine spektakuläre Natur führen. Bei der Planung eines Roadtrips in Norwegen sollte man darauf achten, nicht immer den schnellsten Weg zu wählen.

Klar ist es schneller, ein Bergmassiv einfach im Tunnel zu durchfahren. Aber auf dem Weg über die alte Passstraße gibt’s oft Wasserfälle, Serpentinen und Panoramablicke über die Fjord- und Berglandschaft inklusive.

Auf jeden Fall solltest du versuchen, auf deinem Roadtrip einige 18 Norwegischen Landschaftsrouten “mitzunehmen”. Das norwegische Verkehrsamt hat diese Liste zusammen gestellt und sie enthält die spektakulärsten Wegstrecken im ganzen Land. Jede einzelne dieser Routen gehört meiner Meinung auch weltweit zu den schönsten Straßen überhaupt!

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Was sind die besten Infoquellen für Roadtrips in Norwegen?

Für meinen ersten Tipp bist du schon auf dem besten Weg: Suche dir Blogs, die aus Norwegen berichten. Es gibt eine Menge Leute, die über ihre Erfahrungen auf Roadtrips durch Norwegen geschrieben haben. Diese Berichte finde ich besonders hilfreich:

Skandinavien Roadtrip GuideBei PaulCamper.de gibt es ein eBook, das sich nur um Roadtrips in Skandinavien dreht – es geht also auch rüber nach Schweden (was eh eine gute Idee sein kann).

Das Büchlein mit fast 300 Seiten ist sozusagen das Komplettpaket: Von einer detaillierten Kostenübersicht über Packlisten und Campingplatztipps bis hin zu den besten Orten für Zwischenstopps wird hier eigentlich jede Frage beantwortet. Hier gibt es mehr Infos zum eBook.

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Welche Verkehrsregeln gelten in Norwegen?

Roadtrip Norwegen VerkehrsregelnVorweg: Natürlich kann ich hier nicht auf jede norwegische Verkehrsregel eingehen. Du findest hier einen guten Überblick. Wenn du es ganz genau wissen willst: Hier findest du die norwegischen Verkehrsgesetze in einer offiziellen PDF im Wortlaut.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Deutschland und Norwegen sind die Geschwindigkeitsregeln, das Tagfahrlicht und die Promillegrenze.

Generelles Geschwindigkeitslimit in Norwegen ist 80 km/h. Nur auf einigen Schnellstraßen sind 100 km/h erlaubt, was dann aber gesondert ausgezeichnet ist. Innerorts liegt das Tempolimit bei 50 km/h, allerdings ist das 30er-Schild deutlich stärker verbreitet als in Deutschland.

Rund um die Uhr muss in Norwegen das Tagfahrlicht eingeschaltet sein, man fährt also nie ohne Licht.

Die Promillegrenze liegt bei nur 0,2 Promille – das ist schnell mal schon mit nur einem Bier oder einem Glas Wein erreicht!

An diese Regeln sollte man sich in Norwegen übrigens strikt halten, sonst wird es sehr schnell sehr teuer. So zahlt man schon fast 80 Euro, wenn man nur um einen Stundenkilometer zu schnell ist – eine Toleranz wie in Deutschland gibt es nicht.

Ist man noch schneller unterwegs, steigt die Strafe steil an: Schon ab 6 km/h zu viel zahlt man 215 Euro, ab einer Überschreitung von 26 km/h kommt ein Zahlungsbescheid von über 850 Euro – und der Lappen ist weg.

Sehr streng ist man auch bei Alkohol am Steuer: Bei 0,2 Promille zahlt man mindestens 600 Euro, auch hier steigen die Summen steil an. Ab 1,0 Promille werden auch Gefängnisstrafen verhängt! Bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss verliert man auf jeden Fall seinen Führerschein für mindestens drei Monate.

Übrigens gibt es keine Winterreifenpflicht in Norwegen. Ich kann dir aber sagen: Wer zwischen Oktober und April einen Norwegen Roadtrip ohne Winterreifen unternimmt, wird wenig Freude haben – und nicht sicher unterwegs sein!

Wichtig zu wissen: Auf den schmalen und kurvigen Straßen an den Fjorden Norwegens ist eine ungeschriebene Regel, die von Norwegern sehr ernst genommen wird. Sie lautet: Wer langsamer fährt als sein Hintermann, fährt bei der ersten Gelegenheit rechts ran und lässt das nachfolgende Fahrzeug überholen!

Dass man langsamer ist als die Einheimischen, passiert übrigens auch geübten Autofahrern. Macht man in dem Fall keinen Platz, kann man den Norweger hinter sich echt sauer machen – und man gibt dem norwegischen Gerücht Futter, Deutsche könnten mit dem Auto ausschließlich gerade aus fahren…

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Wie erfahre ich, ob eine bestimmte Straße geöffnet ist?

Im Winter sind viele Straßen in Norwegen gesperrt. In der Regel sind es Berg- und Passstraßen, die wegen zu viel Schnee nicht befahrbar sind und deshalb geschlossen werden.

Aber auch im Sommer kann es vorkommen, dass Streckenabschnitte ganz oder teilweise gesperrt sind – oft werden im Frühling und im Sommer die Schäden des Winters repariert.

Eine aktuelle Übersicht gibt es auf vegvesen.no, der Website der norwegischen Verkehrsbehörde. Eine Karte zeigt dort alle Straßen, auf denen es zu Behinderungen kommen kann.

Leider ist die Karte nur auf norwegisch verfügbar, aber die Zusatzinfos sind meist nicht länger als eine Zeile – das lässt sich auch google-translaten, wenn man selber kein norwegisch spricht.

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Wie funktioniert die Maut in Norwegen?

Es gibt eine Menge verschiedener Maut-Strecken in Norwegen, und zwar nicht nur auf der Autobahn, sondern auch auf Landstraßen und innerstädtischen Straßen.

In Norwegen wird die Maut übrigens gerne für Infrastrukturprojekte genutzt: In der nächsten Stadt von mir, Førde, wird zum Beispiel gerade ein Fahrradwegnetz gebaut. Bis das abbezahlt ist, zahle ich eine Maut, wenn ich in Førde mit dem Auto unterwegs bin. In Bergen zahlt man gerade eine City-Maut, weil eine neue S-Bahn-Linie entsteht. Ziemlich clever, finde ich!

Für bestimmte Zonen oder Strecken fallen Gebühren an, die bei einem Euro losgehen. Bei einigen Brücken oder Tunneln zahlt man auch 15 Euro oder mehr.

So gut wie nie lohnt es sich übrigens, Maut-Straßen zu umfahren. Der Umweg wäre so groß, dass man das gesparte Geld direkt als Benzin verbrennt – wenn nicht auf der Ausweichroute ebenfalls mautpflichtige Strecken auftauchen.

Das Maut-System in Norwegen funktioniert komplett elektronisch. Das heißt: Die Nummernschilder werden von Kameras erfasst und dann wird die Maut für einzelne Fahrzeuge berechnet. Es soll auch, sehr vereinzelt, noch Stellen geben, wo man direkt bar zahlen kann – ich habe das aber noch nie gesehen.

Die bequemste Art, die Maut in Norwegen zu bezahlen, ist der Autopass-Chip. Das ist ein kleiner Chip, den man sich in die Windschutzscheibe klebt. Der Chip ist kostenlos, allerdings bezahlt man 200 Kronen Pfand, die man zurückbekommt. Wenn man ihn bestellt, schließt man einen Vertrag mit der Betreibergesellschaft ab, die dann die Mautgebühren einfach vom Konto einzieht.

Wenn man ohne Autopass unterwegs ist, wird die Maut von der Inkassogesellschaft EPC mit Sitz in Großbritannien eingetrieben. Meldet man sich vor seiner Reise dort an, bekommt man die Rechnungen schneller und hat außerdem einen Einblick auf sein Konto – inklusive den Fotos von seinem Auto an den Mautstellen.

Hat man sich nicht bei EPC angemeldet, kommt die Rechnung später – aber sie kommt. Und übrigens: Man hat es hier mit einer professionellen Inkasso-Firma zu tun. Einfach nicht zu zahlen, funktioniert also auf einen Fall.

Hier findest du eine Übersicht über alle norwegischen Straßen mit Maut und die jeweiligen Gebühren.

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Was darf ich in Norwegen auf keinen Fall verpassen?

Roadtrip Norwegen AktivitätenGanz ehrlich: Norwegen hat viele Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, aber das größte Highlight ist meiner Meinung nach die Natur. In Norwegen gibt es noch echte Wildnis und riesige, unberührte Gebiete, in denen der Mensch noch kaum Spuren hinterlassen hat.

Der einfachste und auch günstigste Weg, diese Natur zu genießen ist: Wandern gehen!

Ich würde dir deshalb für deinen Roadtrip auf jeden Fall raten, immer mal wieder freie Tage einzuplanen, an denen du wandern gehen kannst. Ich glaube, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage: Es gibt keinen Ort in Norwegen, an dem es keine schönen Wanderwege gibt!

Inspiration findest du zum Beispiel in meinen Wanderberichten aus Norwegen. Bei der Planung kann dir mein Wanderführer für Norwegen helfen, den ich zusammen mit anderen Norwegen-Fans geschrieben habe.

Hier kannst du einen Blick auf alle meine Beiträge aus Norwegen werfen und noch mehr Ideen für Aktivitäten finden.

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Wie teuer ist Benzin in Norwegen?

Normales Benzin kostet in Norwegen im Moment (Januar 2018) etwa 15 bis 16 Kronen (1,52 – 1,62 Euro). Diesel ist mit 14 bis 15 Kronen (1,42-1,52 Euro) etwas günstiger. Der Sprit ist also schon deutlich teurer als in Deutschland.

Teilweise schwanken die Benzinpreise in Norwegen im Verlauf eines Tages recht stark, es lohnt sich also darauf zu achten. In Gegenden, die “weit vom Schuss” sind (also zum Beispiel im kompletten Norden Norwegens) ist es meist etwas teurer als im Süden und in den Städten.

Es gibt in Norwegen viele Tankstellen, die nicht mit Personal besetzt sind. Dementsprechend kann man hier nur mit Kreditkarte zahlen. Die meisten gängigen Kreditkarten funktionieren problemlos. Ich habe mit meiner kostenlosen Visa-Karte von der DKB noch nie Probleme gehabt.

Zwar gibt es ausreichend Tankstellen in Norwegen, allerdings ist es schlau, einfach jede Gelegenheit zum Tanken zu nutzen: Es gibt im ganzen Land immer wieder Gegenden, wo die nächste Tankstelle ein ordentliches Stück entfernt ist.

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Was muss ich beachten, wenn ich einen Mietwagen in Norwegen leihe?

Wenn du dir für deinen Roadtrip das Auto in Norwegen mieten möchtest, ist es meiner Erfahrung nach auf jeden Fall sinnvoll, sich vor der Reise einen Mietwagen online zu reservieren.

Selbst die größeren Flughäfen Norwegens sind verhältnismäßig klein, so dass bei den meisten Autovermietungen nur selten jeder gewünschte Wagentyp spontan verfügbar ist. Darüber hinaus gibt es oft noch eine Vor-Ort-Pauschale, so dass die Online-Anmietung billiger wird.

Achtung, Mietwagen-Vermieter Tricks!

Mir wurde in letzter Zeit öfter berichtet, dass einige Autovermieter eine Tagespauschale für die Maut verlangen. Es sind wohl vor allem die billigen Anbieter, die damit anscheinend den günstigen Mietpreis zu ihrem eigenen Vorteil versteckt nach oben korrigieren.

In so einem Fall hilft nur, sich die Mautkosten für seine Route auszurechnen und die Preise zu vergleichen.

Grob gesagt fährt man nach dem Pauschalmodell aber eher schlechter als bei genauer Abrechnung, es sei denn, man fährt sehr lange Tagesetappen (was ich aber eher vermeiden würde).

Spar-Tipp: In Schweden sind die Mietwagenpreise etwas kleiner als in Norwegen. Es kann sich manchmal lohnen, sich einen Mietwagen in Grenznähe in Schweden zu leihen.

Gerade für Roadtrips in Nordnorwegen kann man so durchaus den ein oder anderen Euro sparen. Hier oben wird vor allem die nordschwedische Stadt Kiruna als Leihstation genutzt.

Wie eigentlich überall gilt auch bei Mietwagen: Preise Vergleichen spart bares Geld. Ein guter Preisvergleich findet sich auf mietwagen-check.de. Probiere es aber auch direkt bei den Anbietern, zum Beispiel autoeurope oder Sixt.

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Welche Autofähren nach Norwegen gibt es?

Roadtrip Norwegen AutofähreWer mit dem eigenen Auto zu seinem Norwegen Roadtrip aufbricht und sich den Weg durch Schweden (und einige Kilometer) sparen möchte, kann mit der Autofähre nach Norwegen fahren.

Es gibt Fähren von Hirtshals im Norden Dänemarks nach Larvik und Kristiansand im Süden Norwegens (beides ColorLine) und nach Stavanger und Bergen an der norwegischen Fjordküste (Fjordline). Außerdem gibt es die Fähre von Frederikshavn nach Oslo (StenaLine) und eine Fähre von Kopenhagen nach Oslo (DFDS Seaways).

Die einzige Direktverbindung aus Deutschland legt in Kiel in Richtung Oslo ab (ColorLine).

Eine gute Übersicht mit allen Fährverbindungen in dem Raum, auch nach Schweden, findest du auf ocean24.de.

Ich habe im letzten Sommer die Fähre zwischen Bergen und Hirtshals benutzt, was echt Spaß gemacht hat. An Bord gibt es Sonnendecks (ich hatte Glück und Super-Wetter) und mehrere Restaurants und Bars.

Große Teile der 17-stündigen Überfahrt führen entlang der Fjordküste, wo man eigentlich die ganze Zeit tolle Ausblicke hat. Man kann entweder günstige Sitze buchen oder auch Kabinen mit Betten – so kommen da fast Kreuzfahrt-Gefühle auf.

Mehr zum Thema

Vielleicht interessiert dich auch mein → Wanderführer für Norwegen!

Schau dir auch meine → 77 Tipps zur Planung einer Norwegen-Reise an!


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Welche Unterkünfte passen am besten zu einem Roadtrip?

Hotels sind in Norwegen sehr teuer und nur in Städten oder nahe der großen, touristischen Highlights verfügbar. Schon eine Nacht im 3-Sterne-Hotel schlägt in der Regel mit mindestens 80 Euro zu Buche – da schaut man sich schon mal nach Alternativen um.

Wie überall sind Hostels günstiger, allerdings findet man auch sie längst nicht überall im Land. In den großen Städten sind sie dafür aber sehr zu empfehlen: Oft liegen sie schön zentral und eignen sich gut, um die Städte zu erkunden. Ich schaue nach Hostels am liebsten bei Booking oder bei Skyscanner.

Auf dem Land befinden sich oft Ferienhäuser in den besten Lagen – Fjordblick ist in Westnorwegen ziemlicher Standard. Bei der Suche nach Ferienwohnungen lohnt es sich, verschiedene Anbieter zu vergleichen.

Ein großes Angebot an Ferienhäusern gibt es zum Beispiel bei fewo-direkt.de und bei holidu.de. Natürlich wird man auch beim Big Player Airbnb fündig.

Wenn du bei Airbnb noch keinen Account hast, bekommst du 30 Euro Startguthaben, wenn du dich über diesen Link anmeldest.

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Es gibt doch dieses Jedermannsrecht in Norwegen. Ist Camping wirklich überall erlaubt?

Camping Norwegen FrühlingMit Abstand am günstigsten ist man unterwegs, wenn man im Zelt schläft. Dank des norwegischen Jedermannsrechts darf man in Norwegen fast überall auch wild campen, solange man 150 Meter vom nächsten Haus entfernt bleibt.

Es gibt allerdings auch einige Einschränkungen, die Wichtigste für einen Roadtrip: Das Jedermannsrecht gilt nur für Leute, die unmotorisiert reisen. Man darf also zwar sein Zelt fast überall hinstellen, das gilt aber nicht für das Auto. Das muss auf einem richtigen Parkplatz stehen – dort wiederum darf man in der Regel nicht zelten.

Ich habe das bei meinen Roadtrips oft einfach gelöst, indem ich mein Auto auf einem Parkplatz stehen lassen habe und dann mit meinem Zelt zu einem schönen Platz in der Gegend gelaufen bin.

Eine weitere Einschränkung des Jedermannsrechts: Länger als 48 Stunden darf man nicht an einem Platz bleiben. Das will man aber während eines Roadtrips ja meist eh nicht.

Wer in einem Campervan oder Wohnmobil unterwegs ist, kommt also nicht in den Genuss des Jedermannsrechts. So ist man auf Campingplätze angewiesen. Die haben aber auch einige Vorteile: Duschen gehören ebenso dazu wie oft auch einfache Campinghütten, die auch eine gute Alternative zum Zelt sind – gerade bei Regen oder Kälte.

Gute Campingplatzverzeichnisse für Norwegen findet man online bei campingguiden.no (norwegisch), beim Norwegischen Automobilverband oder unter camping.no. Dort gibt es auch einen kompletten Campingguide als PDF zum kostenlosen Download. Es ist sinnvoll, diese Angebote kombiniert zu benutzen, weil sie auch verschiedene Campingplätze und Stellplätze ausweisen.

Wer lieber was in der Hand hat, fährt gut mit dem ADAC Campingführer für Deutschland und Nordeuropa.

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SAQ: Wie weit kann man in Norwegen am Tag fahren?

Diese Frage wird mir leider nicht oft gestellt. Sie gehört also eher zu den „Seldomly Asked Questions“. Wer einen Roadtrip nach Norwegen plant, sollte aber meiner Meinung unbedingt danach fragen!

Denn das Risiko, in Norwegen viel zu lange Strecken zu planen, ist groß – und das kann einem im schlimmsten Fall echt den Trip versauen!

Die norwegische Infrastruktur unterscheidet sich stark von den Straßen in Deutschland, weshalb du bei deinem Norwegen Roadtrip viel kürzere Tagesetappen einplanen musst, als du das gewöhnt bist.

Gerade die schönsten Routen führen oft über schmale Bergstraßen mit Serpentinen – da leidet die Durchschnittsgeschwindigkeit! Immer wieder müssen Berge und Fjorde umfahren oder überquert werden. Das sind alles Nadelöhre, die Zeit kosten und Umwege nötig machen.

Es ist schwer, eine genaue Zahl anzugeben, wie viele Kilometer man am Tag genau zurücklegen kann, denn die Straßenverhältnisse sind in Norwegen sehr unterschiedlich. Generell lässt sich sagen: Im Süden und Osten kommt man schneller voran als im Norden und im Westen.

Für einen angenehmen Roadtrip würde ich grob mit 150 bis 300 Tageskilometern rechnen. Das klingt wenig, aber: Für die 190 Kilometer von meinem Haus am Fjord nach Bergen brauche ich zum Beispiel fast vier Stunden – und da ist noch kein einziger Halt für Fotos oder Sehenswürdigkeiten mit drin.

Man sollte also mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von maximal 60 Stundenkilometern planen, vielleicht sogar eher 50.

Norwegen Roadtrip FährenHast du Fragen für deinen Roadtrip in Norwegen? Oder eigene Tipps und Erfahrungen?
Ich freue mich über deinen Kommentar!

8 KOMMENTARE

  1. Die Bilder sind einfach nur wunderschön. Bisher hat es mich noch nicht in den Norden verschlagen, aber vielleicht klappt das diesen Sommer ja einmal.
    Grüße aus Bayern

  2. Wir haben 2016 keinen Autopass-Chip gekauft, sondern uns online einfach vorab registriert. Dazu braucht man eine Kreditkarte, zahlt im voraus einen Grundbetrag und bekommt im Zweifelsfall den Rest hinterher zurück. Die Rechnung kommt per Email. Das hat perfekt und entspannt funktioniert.
    Eine Mautstraße mit Häuschen hatten wir: die Straße rauf zur Dalsnibba. Die ist aber, glaube ich, privat und daher nicht in Autopass-System.

  3. Hey Timo, auch von mir ein liebes Dankeschön für die Verlinkung. Genau diese Fragen werden mir auch häufiger gestellt, jetzt kann ich immer schön auf deinen Bericht verweisen *gg*

  4. Danke für die Verlinkung, lieber Timo. Super Übersicht. Die hätte ich mal vor der Reise gebraucht. Haha. 😀
    Bisher habe ich jedoch keine Blitzer- und Maut-Post von der norwegischen Polizei erhalten. #fingerscrossed

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